Eine Frau mit Sachkompetenz und Empathie

Neben dem Dekanat Hohenlohe trauert auch der Diözesanrat um Barbara Köppen

Barbara Köppen bei der Einsetzung der Dekane 2022 in Kloster Schöntal, Foto: Linus Kraft

Der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart trauert um sein Mitglied Barbara Köppen, die im Alter von 67 Jahren nach schwerer Krankheit am 31. März 2025 verstorben ist.

Fast zwei Jahrzehnte war Barbara Köppen Mitglied im Diözesan­rat der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Seit 2007 hat sie das De­kanat Hohenlohe im Gremium vertreten und arbeitete in ver­schiedenen Ausschüssen des Diözesanrates mit.

So gehörte sie von 2011 bis 2020 dem Pastoralausschuss und dem DA Soziale Gerechtigkeit an. Im 11. Diözesanrat wirkte sie nicht nur im DA Soziale Gerechtigkeit mit, sondern war auch Mitglied im DA Bildung und Kultur und DA Inklusion. Außerdem wurde sie als Vertreterin des 11. Diözesanrats in die Stiftung Katholische Freie Schulen gewählt und vertrat den Diözesanrat im Bündnis gegen Armut im Alter.

Diese Aufzählung zeigt, wie vielfältig interessiert Barbara Köppen war. Mit Sachkompetenz und Empathie hat sie sich eingebracht und in ihrer eigenen Weise die Geschicke unserer Diözese mitgestaltet.

Der Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart verliert mit Barbara Köppen eine engagierte Frau, die ihr Leben aus christlicher Haltung heraus überzeugend gelebt hat. Sie betonte immer, dass die Arbeit im Diözesanrat eine wichtige Möglichkeit sei, für sie als Katholikin die Entwick­lungsprozesse in der Diözese Rottenburg-Stuttgart mitzuberaten und mitzuentscheiden. Deshalb ließ sie es sich auch Mitte März 2025, von ihrer Krankheit schon schwer gezeichnet, nicht nehmen, noch an der Diözesanratssitzung teilzunehmen. Leider verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand seitdem jedoch zunehmend. So kam sie wenige Tage später ins Kranken­haus, wo sie am 31. März verstarb.

Großer Dank und Anerkennung verbinden sich mit Trauer über ihren Tod.

Gemeinsam dürfen wir im Glauben und von unserer Hoffnung getragen sein, dass Barbara Köppen in den Händen unseres Gottes geborgen ist. Lassen Sie uns in unseren Gebeten an sie denken. Möge Gott ihr unermüdliches Wirken vergelten.

 

Deine Schritte sind verstummt, doch die Spuren deines Lebens bleiben.

Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Die Erinnerung an einen Menschen geht nie verloren, wenn man ihn im Herzen behält.