Barbara Köppen vertritt das katholische Dekanat Hohenlohe weiterhin im Diözesanrat

Engagierte Anwältin für Frauen in der Kirche

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Als Vertreterin des Dekanats Hohenlohe im Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde für die im März 2021 beginnende neue Amtsperiode Barbara Köppen (Ailringen) wiedergewählt. Dies ergab die Auszählung der Stimmzettel Mitte Januar. Die Wahl selbst fand seit Anfang Dezember 2020 als Briefwahl statt. Die 225 Mitglieder der Kirchengemeinderäte im Dekanat Hohenlohe waren wahlberechtigt. Von diesen machten 140 Personen von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Die Wahlbeteiligung lag damit bei gut 62 Prozent.

Barbara Köppen, die einzige Kandidatin für das Dekanat Hohenlohe, erhielt 137 gültige Stimmen. Das Dekanat Hohenlohe hat einen Sitz im Diözesanrat.

Barbara Köppen, die beruflich Schulleiterin der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen ist, vertritt das Dekanat Hohenlohe jetzt in der vierten Amtsperiode. Sie nahm bisher nicht nur an den Plenar-Sitzungen des Diözesanrats teil, sondern engagierte sich auch im Pastoralausschuss und im Ausschuss Soziale Gerechtigkeit.

Der Hohenloher Dekan Ingo Kuhbach gratulierte Barbara Köppen zum überzeugenden Wahlergebnis. Er wies auf die Bedeutung des Diözesanrats hin: „Schön, dass Sie Ihr Engagement im Diözesanrat weiter dem Dekanat zur Verfügung stellen.“

Barbara Köppen will sich im Diözesanrat unter anderem beim Thema „Frauen in der Kirche“ weiter engagieren: „Schon bei meiner ersten Kandidatur hat mich dieses Thema bewegt. Es ist gerade heute ein wichtiges Thema, das nicht nur Frauen, diese aber im Besonderen, bewegt. Ich erlebe auf der einen Seite viel Enttäuschung aber auch Aufbruchsstimmung. Wichtig ist jetzt, die Stimmen der Frauen zu schätzen und zu würdigen und das nicht nur mit vielen lobenden Worten, sondern im Besonderen auch mit Entscheidungen für die Frauen.“

Der Diözesanrat, der sich im März 2021 zu seiner 11. Amtsperiode konstituiert, ist das Vertretungsgremium für die rund 1,8 Millionen Katholiken in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er berät den Bischof unter anderem in pastoralen Fragen und beschließt den Haushalt der Diözese. Neben Vertretern und Vertreterinnen aus den 25 Dekanaten gehören ihm Vertreter kirchlicher Gruppen und Organisationen sowie die Mitglieder des Priesterrats an.