Erstmals Frau „Gewählte Vorsitzende“

Neuer Dekanatsrat des Dekanats Hohenlohe nimmt seine Arbeit auf

Nach den Kirchengemeinderatswahlen im März konnte sich nun auch der Dekanatsrat des katholischen Dekanats Hohenlohe neu konstituieren. Das Gremium, in dem jede Kirchengemeinde des Dekanats sowie weitere Seelsorgebereiche durch eine Person vertreten ist, eröffnete die neue Amtsperiode mit einer Sitzung Anfang Oktober in Künzelsau. „Ich freue mich, dass Sie bereit sind, mitzudenken und sich zu engagieren“, rief Dekan Ingo Kuhbach den neuen Dekanatsräten zu. Gerade in für Kirche „bewegenden Zeiten“ komme dem Dekanatsrat eine besondere Bedeutung zu.

Dekan Ingo Kuhbach leitete dann auch als Vorsitzender des Dekanatsrats die anstehenden Wahlen. Das Gremium bestellte neben Dekan Ingo Kuhbach, der den Dekanatsrat von Amts wegen leitet, Martina Pfitzke-Ripsam (Schöntal) als „Gewählte Vorsitzende“ sowie Linus Kraft (Ailringen) als ihren Stellvertreter.

Martina Pfitzke-Ripsam ist damit die erste Frau, die dieses Amt innehat. Sie folgt Jürgen Maczollek (Künzelsau) nach, der nach knapp 20 Jahren als „Gewählter Vorsitzender“ nicht mehr dem Dekanatsrat angehört. Jürgen Maczollek wird coronabedingt im kleineren Kreis im November verabschiedet.

Weitere Mitglieder im Geschäftsführenden Ausschuss, der u.a. die Sitzungen des Dekanatsrats vorbereitet, sind Melanie Eheim (Kupferzell), Eberhard Hettinger (Eberstal), Olga Keiper-Plachy (Neuenstein) und Mattias Roick (Waldenburg). Damit sind alle Seelsorgeeinheiten des Dekanats Hohenlohe im Geschäftsführenden Ausschuss vertreten.

Der Dekanatsrat ist unter anderem für den Haushalt des Dekanats verantwortlich. Er legt gemeinsam mit dem Dekan die pastoralen Ziele im Dekanat fest und kann zu aktuellen gesellschaftlichen oder kirchlichen Themen Erklärungen beschließen. Dem Dekanatsrat des Dekanats Hohenlohe gehören rund 40 stimmberechtigte oder beratende Mitglieder an. Seine Amtsperiode endet im Jahr 2025.