Diözesanrat

Die von den Kirchengemeinderäten gewählte Laienvertreterin des Dekanates Hohenlohe im Diözesanrat ist Frau Barbara Köppen.

Sie stellt sich vor:
Ich arbeite schon seit vielen Jahren als Schulleiterin an der Bischof-von-Lipp-Schule ‒ Sonderpädagogisches Bildungs-und Beratungszentrum in Mulfingen. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ist auch eine gute Motivation für die Arbeit in unserer Kirche.
Der Schwerpunkt meiner ehrenamtlichen Arbeit liegt weiterhin in der katholischen Erwachsenenbildung.

Zur Kandidatur:
Schon bei meiner ersten Kandidatur hat mich das Thema „Frauen in der Kirche“ bewegt. Dies ist gerade heute ein wichtiges Thema, das nicht nur Frauen, diese aber im Besonderen, bewegt. Ich erlebe auf der einen Seite viel Enttäuschung aber auch Aufbruchsstimmung. Wichtig ist jetzt die Stimmen der Frauen zu schätzen und zu würdigen und das nicht nur mit vielen lobenden Worten, sondern im Besonderen auch mit Entscheidungen für die Frauen.
Des Weiteren bewegt mich, wie wir in Zeiten von Corona unseren Glauben leben und feiern. Wie stehen wir als Gemeinschaft zusammen und wie sind wir füreinander da?

Die Arbeit im Diözesanrat ist eine wichtige Möglichkeit für uns Katholikinnen und Katholiken die Entwicklungsprozesse in unserer Diözese zu beraten und zu entscheiden. Als Mitglied im Pastoralausschuss konnte ich die pastoralen Prozesse begleiten. So zum Beispiel in der Entwicklung des Ehrenamts. Hier im Besonderen durch die Einstellung von Ehrenamtsbeauftragten in Projektgemeinden wie in Künzelsau. Im Pastoralausschuss haben wir gerade ein neues Projekt begonnen: “Junge Erwachsene (18‒35)“ Zielsetzung: Wie können wir in Kontakt zu jungen Erwachsenen treten, die sich von der Kirche distanziert haben, aber ihre Hoffnung, dass der Glaube im Leben Orientierung geben kann, noch nicht verloren haben. Ein spannendes Projekt und hoffnungsvolles Projekt, das auch neue und ungewöhnliche Wege gehen will um die Lebenswirklichkeit von jungen Menschen zu verstehen. Gerne möchte ich dieses Projekt weiter begleiten.

Weiterhin möchte ich für die Katholikinnen und Katholiken im Dekanat eine gute Zuhörerin sein, ihre Bedarfe zu vertreten und dabei die bereits geknüpften Kontakte zu nutzen. Weiterhin möchte ich darauf achten, dass die besonderen Gegebenheiten hier bei uns auf dem Land, gut vertreten sind..

Der Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart

  • Der Diözesanrat wurde nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil eingerichtet.
  • Er setzt sich zusammen aus 108 stimmberechtigten und 26 beratenden Mitgliedern, deren Amtszeit jeweils fünf Jahre beträgt.
  • Er beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragen, Schwerpunkten und Leitlinien der Pastoral und fördert und koordiniert die pastoralen und sozial-caritativen Aktivitäten in der Diözese.
  • Der Diözesanrat entscheidet über Satzungen für die Räte der kirchlichen Ebenen (z.B. Kirchengemeinderatsordnung).
  • Er arbeitet mit entsprechenden Gremien anderer Diözesen zusammen.
  • Auch entsendet er zwei Delegierte ins Zentralkomitee Deutscher Katholiken (ZDK).
  • Er nimmt Stellung zu wichtigen öffentlichen Fragen im Namen der Katholiken der Diözese in der Öffentlichkeit (politische Diakonie).
  • Dazu kommt die Aufgabe als diözesane Kirchensteuervertretung.